Der maximale Verkaufspreis für Butangasflaschen wird ab diesem Dienstag (20.01.2026) gegenüber dem bei der letzten Überprüfung festgelegten Preis um 0,7 % auf 15,58 Euro steigen, wie aus einem im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlichten Beschluss hervorgeht.
Konkret ist der Anstieg dieser letzten Überprüfung auf den Anstieg der Frachtkosten (+5,1 %) und der Rohstoffpreise (+3,8 %) sowie auf eine leichte Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar (-0,4 %) zurückzuführen, wie aus Quellen des Ministeriums für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen verlautet.
Der Höchstverkaufspreis für Flüssiggas (LPG) in Behältern zwischen 8 und 20 Kilogramm (die traditionelle Butangasflasche) ist nicht liberalisiert. Sein Wert wird alle zwei Monate am dritten Dienstag des Monats durch einen Beschluss der Generaldirektion für Energiepolitik und Bergbau überprüft. Diese zweimonatliche Überprüfung wird auf der Grundlage der Rohstoffkosten (Propan und Butan) auf den internationalen Märkten sowie der Frachtkosten (Transport) und der Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurses berechnet.
Andererseits ist diese Preisanpassung nach oben oder unten auf 5 % begrenzt, wobei der Preisüberschuss oder -mangel für spätere Anpassungen kumuliert wird. Flüssiggas in Flaschen ist ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen, das hauptsächlich aus Butan besteht und als Alternative zu Erdgas für den Energieverbrauch in Druckbehältern dient, insbesondere in Ortschaften oder städtischen Zentren ohne Anschluss an das Erdgasnetz.
Derzeit werden jährlich 64,5 Millionen LPG-Behälter unterschiedlicher Kapazität verbraucht. Es handelt sich um einen rückläufigen Brennstoff, und von 2010 bis 2021 ist der Gesamtverbrauch von Flaschengas um mehr als 25 % zurückgegangen.
Quelle: Agenturen


